Informationen für Patienten

     
 

Termine und Wartezeiten

     
         
 

Wir möchten die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich halten. Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig einen Untersuchungstermin, dies erleichtert uns die Planung. Bitte sagen Sie einen Termin, den Sie nicht wahrnehmen können so früh wie möglich ab.
 
Warum es trotz festem Termin zu Wartezeiten kommen kann:
Wir geben uns die größte Mühe, die Wartezeit so gering wie möglich zu halten. Aufgrund langjähriger Erfahrung planen wir für die einzelnen Untersuchungen eine bestimmte Zeit ein. Es kann allerdings in bestimmten Fällen zu zeitaufwendigen Zusatzuntersuchungen, z.B. speziellen Sequenzen in der MRT, kommen. Solche Verzögerungen lassen sich meist nicht aufholen, da alle Patienten ein Anrecht auf eine vollständige und gründliche Untersuchung haben.

 

Desweiteren können aus akuten Notfällen, die ins Programm eingeschoben werden müssen, Verzögerungen resultieren. Denken Sie in diesem Fall daran, dass Sie in einer Notlage ebenfalls bevorzugt untersucht werden. Das Zuspätkommen eines Patienten wirkt sich ebenfalls auf den nachfolgenden Zeitplan aus.

Zeitbedarf der einzelnen Untersuchungen:
Während eine einfache Röntgenaufnahme nur wenige Minuten benötigt, sind die spezialisierteren Verfahren deutlich Zeitaufwendiger. Für eine CT des Kopfes oder Mammographie benötigt man ca. 30 bis 45 min., für ein Bauch-CT oder eine MRT muss ein Zeitbedarf von 90 bis 120 min. veranschlagt werden. Fragen Sie im Einzelfall bei der Anmeldung nach.

 
         
 

Schmerzen und Angst

     
         
 

Platzangst:
Nicht wenige Patienten haben Probleme, sich in der engen "Röhre" der MRT untersuchen zu lassen. Bei bekannter Platzangst besteht die Möglichkeit, auf ein anderes Verfahren, z.B. die CT, auszuweichen oder vor Untersuchungsbeginn ein Beruhigungsmittel zu spritzen. Selbst Patienten mit starker Platzangst lassen sich nach dieser Spritze meist problemlos untersuchen. Allerdings kann man nach der Beruhigung nicht Autofahren oder arbeiten gehen.

 

Strahlenangst:
Wir arbeiten nach den modernsten Regeln des Strahlenschutzes, sodass die Dosis die ein Patient bei einer Untersuchung erhält minimal ist. Gemessen an dem Nutzen einer sinnvollen Röntgenuntersuchung ist die Gefährdung zu vernachlässigen. Besonders deutlich wird dies bei der Mammographievorsorgeuntersuchung (siehe dort). Gegebenenfalls kann auf ein Alternativverfahren ausgewichen werden wie Ultraschall oder MRT.

 
         
 

Schmerzhaftigkeit der Untersuchungen:
Die Untersuchungen selbst sind nicht schmerzhaft. Ausnahmen sind der Stich bei Kontrastmittelgabe und sehr selten lagerungsbedingte Schmerzen oder druckempfindliche Brust bei der Mammographie. In den letztgenannten Fällen wird von uns versucht, das Problem zu umgehen. Im Zweifelsfall können Sie die Untersuchung jederzeit abbrechen.

     
         
 

Kontrastmittel

     
         
 

Bei bestimmten Fragestellungen in der CT oder MRT muss ein Kontrastmittel in eine Armvene eingespritzt werden. Dies bedeutet nicht, dass der Arzt etwas krankhaftes oder schlimmes entdeckt hat, sondern es dient der besseren Darstellung und Unterscheidung der verschiedenen Gewebe und macht so zum Teil eine Diagnose erst möglich.

MRT-Kontrastmittel:
Dieses Kontrastmittel enthält kein Jod und ist extrem gut verträglich sodass es auch bedenkenlos bei Kindern gegeben werden kann. Trotz millionenfacher Anwendung sind noch nie schwere allergische Reaktionen aufgetreten, leichte Reaktionen können vorkommen, sind allerdings sehr selten.

 

CT-Kontrastmittel:
Die Kontrastmittel der neuesten Generation, die in unserer Praxis ausschliesslich verwendet werden, zeigen selten allergische Reaktionen, sehr selten verlaufen diese schwer. Bei Auftreten einer allergischen Reaktion kann ein Fortschreiten durch Medikamente aufgehalten werden.
Da das Kontrastmittel Jod enthält, benötigen wir bei Verdacht auf oder bestehende Schilddrüsenüberfunktion aktuelle Schilddrüsenlaborwerte. Desweiteren kann es bei bestehendem Nierenschaden zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen. Bei bekannter Nierenerkrankung ist daher ein aktueller Nierenkreatininwert nötig.

 
         
 

Voraufnahmen und Befunde

     
         
 

Jede Information ist für uns zur Diagnosestellung wichtig. Insbesondere benötigen wir Voraufnahmen zum Vergleich. Bringen Sie daher im Zweifelsfall lieber zuviel mit als zuwenig.

     
         
     

Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter:

 
   

Dres. Müller & Jennerjahn
Grafenstraße 31
D-64283 Darmstadt

Telefon (0 61 51) 29 71-0
Telefax (0 61 51) 29 50 17